Bewegliche Architekturen - Architektur und Bewegung

Erste Tagung des Forschungsprojektes im Januar 2018

Als erste öffentliche Veranstaltung des transdisziplinären Forschungsprojektes „Architektur und Raum für die Aufführungskünste“ fand vom 18.-20. Januar 2018 die Tagung „Bewegliche Architekturen – Architektur und Bewegung“ statt. Im Mittelpunkt stand die vielschichtige Wechselbeziehung zwischen Architektur, Bewegung, urbanem Raum und Orten für die Künste.

Das Kooperationsprojekt zwischen dem Fachbereich Dramaturgie der HMT Leipzig, Leitung Prof. Dr. Barbara Büscher, und der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig, Leitung Prof. Dr. Annette Menting, verbindet Architekturgeschichte und -kritik und Theater- und Medienwissenschaften. Außerdem ist es in ein Netzwerk von Kooperationspartner_innen eingebettet, zu denen Dr. Regina Bittner (Stiftung Bauhaus Dessau), Prof. Dr. Carolin Höfler (KISD Köln), Prof. Dr. Jan Lazardzig (FU Berlin), Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier (Bauhaus-Universität Weimar), Univ. Prof. Dr. Sabine Pollak (Kunstuniversität Linz), Prof. Dr. Kati Röttgers (Universität Amsterdam), Prof. Dr. Sigrid Schade (ZHdK Zürich), Prof. Dr. Christina Thurner (Universität Bern) und Prof. Dipl.-Ing. Ingo Andreas Wolf (HTWK Leipzig) gehören. Zur Tagung kamen Expert_innen aus den Bereichen Architektur, Denkmalpflege, Urbanistik, Design, Szenografie, Kuration, Theater, Tanz- und Kulturwissenschaften zusammen und nutzen sie als eine erste Plattform gemeinsamen Austausches für die weitere Zusammenarbeit.

Bewegung und Beweglichkeit waren Themen der Tagung und auch die Veranstaltung selbst war dynamisch angelegt. Sie fand an drei verschiedenen Orten in Leipzig statt, der Galerie für Zeitgenössische Kunst, der HTWK Leipzig und der Residenz des Schauspiel Leipzig auf der Baumwollspinnerei. Die Kooperation mit diesen Institutionen eröffnete zugleich den Zugang zu unterschiedlichen Aufführungsorten und erlaubte den Gästen einen Blick in verschiedene Leipziger Kunstszenen. Die Tagung beschäftigte sich auch mit Theater-Neu- und aktuellen Umbauprojekten sowie mit Entwürfen und Planungen seit den 1960er Jahren. Im Zentrum stand dabei stets die Frage, wie die Räume für zeitgenössische Formen des Spielens und Zeigens in den Aufführungskünsten aussehen können und sollten. Die Ergebnisse der Tagung werden als Sonderausgabe des e-Journals „MAP – Media Archive Performance“ (www.perfomap.de) zu Beginn des kommenden Jahres veröffentlicht.

Die fotografische Notiz gibt Einblick in die Veranstaltung an den drei verschiedenen Orten; Dank an die Kooperationspartnerinnen der Tagung: Galerie für Zeitgenössische Kunst, HTWK Leipzig und Residenz des Schauspiel Leipzig auf der Baumwollspinnerei.

GfZK Leipzig

HTWK Leipzig

Residenz Schauspiel